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    Plötzlich im Home-Office? Unsere Tipps für produktives Arbeiten auch von zu Hause

Mannheim, 30. März 2020

Unsere Tipps für das Arbeiten im Home-Office

Plötzlich im Home-Office? Und das vielleicht auch über eine längere Zeit? Das kann für manche ganz schön ungewohnt sein. Aber keine Panik! Wir wissen, dass jeder mit anderen Herausforderungen umgehen muss und haben uns daher Gedanken gemacht, was in diesen Tagen die größten für uns sind. In diesem Blogpost haben für einige Tipps für Euch zusammengetragen, um mit der neuen Arbeitsumgebung und -situation umzugehen.

1. Sucht Euch eine passende Arbeitsumgebung

Eine der größten Herausforderungen im Home-Office ist wohl den Workflow aufrechtzuerhalten, denn zu Hause ist eigentlich der Ort an dem abgeschaltet werden kann. Im besten Fall verlegt Ihr Euer Home-Office also in ein Arbeitszimmer oder einen Raum, der dazu umfunktioniert werden kann, wie das Esszimmer etwa. Wenn möglich sollte nicht das Schlafzimmer genutzt werden, denn wer den ganzen Tag dort arbeitet wo abends geschlafen werden soll, kann abends nach der Arbeit Probleme haben abzuschalten. Achtet außerdem darauf, dass Ihr aufrecht sitzt. Ein Tisch und ein Stuhl in der richtigen Höhe können Rückenschmerzen oder Verspannungen verhindern. Was auch hilft ist ab und zu den Arbeitsplatz zu wechseln oder auch mal eine andere Sitzposition einzunehmen.

Unterteilt Eure Aufgaben in A, B, C und D Aufgaben. A Aufgaben erledigt ihr sofort, B Aufgaben terminiert ihr Euch für einen anderen Tag, C Aufgaben delegiert ihr an Kollegen oder Kolleginen und D Aufgaben erledigt ihr zu einem späteren Zeitpunkt.

2. Stellt Euch einen individuellen Zeitplan auf

Nicht nur die Umgebung ist im Home-Office anders, auch der Tagesablauf unterscheidet sich meistens. Um wichtige Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren, hilft ein zeitlicher Rahmen oder eine To-do-Liste. Durch klar definierte Ziele verliert Ihr nicht den Überblick, wenn unerwartet die Kinder Eure Aufmerksamkeit brauchen oder etwas anderes kurzzeitig dazwischen kommt. Um die Priorität einzelner Aufgaben festzulegen, hilft es diese mit Hilfe der Eisenhower-Matrix einzuordnen. Die Matrix ist in vier Quadrate unterteilt. Ähnlich eines Koordinatensystems werden die vier Bereiche mit zwei Achsen bewertet. Der linke Rand bestimmt dabei die Wichtigkeit, der untere wiederum die Dringlichkeit. Hierdurch ergeben sich vier individuelle Kombinationsmöglichkeiten, welche als A-,B-,C- und D-Aufgaben in den vier Quadraten unterteilt sind.
Bereich A kennzeichnet die "Sofort selbst erledigen"-Aufgaben, also wichtig und dringend. B steht dagegen für "Terminieren und selbst erledigen", demnach wichtig und nicht dringend. C richtet sich "An kompetente Mitarbeiter delegieren", also dringend, aber nicht wichtig. Und D umfasst "Nicht weiterbearbeiten", also weder dringend noch wichtig im Moment, was nicht heißt, dass diese Aufgaben wegfallen, sie können nur eben zu einem späteren Zeitpunkt, eventuell abends noch kurz erledigt werden. Natürlich hat jeder hier seine eigene Vorgehensweise. So ist es auch zielführend, morgens direkt die unangenehmste Aufgabe zu erledigen. Aber egal wie Ihr Euren Tag strukturiert, nehmt Euch auf keinen Fall zu viel vor um den zeitlichen Rahmen zu sprengen. 

3. Zieht Euch an

Was jetzt erst mal seltsam klingt, ist aber so gemeint. Zieht Euch morgens wie für die Arbeit an. Klar könnt Ihr auf Anzug und Krawatte verzichten, aber raus aus dem gemütlichen Pyjama. Vielen Menschen, die schon öfter im Home-Office waren, hilft es wach zu werden, wenn sie sich ganz regulär wie für die Arbeit anziehen und zurecht machen. Klar reicht hier auch eine abgespeckte Version. Zähneputzen, Haare kämmen und raus der Kleidung der letzten Nacht genügt schon. Versucht also, eure übliche Routine, wie an einem ganz normalen Arbeitstag, zu bewahren. Dazu gehört auch, zur selben Zeit wie sonst aufzustehen und zwar nicht erst um 11 Uhr.

4. Kommuniziert transparent

Da die Kollegen nicht riechen können, wann Ihr morgens am PC seid, nutzt Skype. Hier lässt sich oben links unter Eurem Namen ein Status einstellen. Ihr habt hier die Möglichkeit zwischen sechs verschiedenen Angaben eine auszuwählen. Loggt Ihr Euch also morgens ein und seid verfügbar, stellt Euren Status dementsprechend auf verfügbar, habt Ihr eine Telefonkonferenz, stellt den Status auf beschäftig oder nicht stören ein. Wenn Ihr mittags oder zum Kaffeetrinken eine Pause macht, stellt auch dies ein, damit die Kollegen Bescheid wissen und Euch nicht unnötig kontaktieren. Oder wie wäre es mit einer gemeinsam virtuellen Kaffeepause mit den Lieblingskollegen? 

5. Gönnt Euch Pausen und Bewegung

Und ganz wichtig, genehmigt Euch Pausen zwischendurch. Am besten haltet Ihr die Mittagspause ein, wie Ihr sie im Unternehmen auch nehmen würdet ein. Auch zwischendurch sind kurze Pausen wichtig. Natürlich solltet Ihr das nicht ausnutzen, aber steht zum Beispiel kurz auf und macht ein paar Stretching Übungen (sollte man im Übrigen auch kurz im Büro tun um den Rücken und die Gelenke zu entlasten und entspannen). Auch vor der Arbeit hilft eine kurze Yoga-Session die Gehirnzellen anzukurblen oder nach der Arbeit ein kurzes Workout, um entspannt in den Feierabend zu kommen. Bei dem schönen Wetter bietet sich auch ein Spaziergang an der frischen Luft an, um den Kopf frei zu kriegen und dabei noch die Sonne zu genießen. 
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Autorin

Sandra May ist Mitarbeiterin der SV Informatik und Teil unseres IT Lab.

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